Adrian Kasnitz - Bessermann
Stefko Hanushevsky liest: Adrian Kasnitz – Bessermann

Adrian Kasnitz

Adrian Kasnitz, 1974 geboren an der Ostsee, aufgewachsen in den westfälischen Bergen, lebt als Schriftsteller und Herausgeber in Köln. Er veröffentlichte über zehn Einzeltitel, darunter der Roman „Wodka und Oliven“ und mehrere Gedichtbände, zuletzt „Glückliche Niederlagen“ und „Kalendarium“. Seine Texte finden sich in den lyrischen Kanon-Bänden „Der große Conrady“ und „Lyrik von jetzt“. Sie wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, vertont und verfilmt. Er betreut die Edition parasitenpresse und ist Gastgeber der Kölner Lesereihe Literaturklub.

Adrian Kansnitz´s Roman „Bessermann“ (Lauenweber Verlag, Köln, 2017) erzählt u.a. von einem Krisengebiets-Reporter. Einzelne Passagen aus dem Roman, wie beispielsweise ein Einsatz mit Notärzten in Afghanistan, wurden durch Texte und Berichte von Rupert Neudeck, dem Cap Anmaur Gründer, inspiriert. Züge von Rupert Neudeck finden sich hier in einer Romanfigur wieder.

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Sami Omar - Wiblingen
Sami Omar – Wiblingen

Sami Omar

Der Autor und Moderator Sami Omar schreibt und arbeitet zu den Themen Migration, Integration, Rassismus und Diskriminierung für Print und Online-Medien. Er tritt als Referent zu diesen Themen auf, schult in Rassismus-Fragen und moderiert Veranstaltungen aus Politik und Kultur. Omar ist Kampagnenreferent und Mitarbeiter eines Fachdienstes für Integration und Migration. 2018 erschien sein drittes Buch „Sami und die liebe Heimat – 18 Artikel gegen Gleichgültigkeit und Rassismus“.

„Wiblingen“ erschien 2016 in dem Buch „Geht schon, danke.“ im Büro.9 Verlag, Köln. Fünf Erzählungen. Fünf Katastrophen. Laute. Leise. Geheime und öffentliche. Sami Omar erzählt vom Alleinsein. Vom Schwarzsein. Vom Deutschsein. Vom Kranksein. Von allem, was uns angeht – uns alle!

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Bastian Schneider - Irgendwo, Jemand
Bastian Schneider – Irgendwo, Jemand

Bastian Schneider
Bastian Schneider, 1981 in Siegen geboren. Studium der Psychologie sowie der deutschen und französischen Literatur in Marburg und Paris; Studium der Sprachkunst in Wien. Seit 2017 Mitglied der Grazer Autorenversammlung. Förderpreis des Landes NRW 2017, Stipendiat des Atelier Galata der Stadt Köln in Istanbul 2017, Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium 2016, nominiert für den Ingeborg-Bachmann-Preis 2016. Er lebt in Köln und Wien.

Bastian Schneider veröffentlichte 2017 den aus zwei Zyklen bestehenden Lyrikband: „Irgendwo, jemand“ (Parasitenpresse, Köln, 2017). Die Gedichte nähern sich dem großen Thema dieser Tage, Wochen, Jahre – Flucht und Migration, und wie wir uns hier dazu verhalten, wie wir darüber reden und was wir tun, oder eben nicht. Die Texte sind der Versuch, eine Sprache zu finden angesichts einer globalen Herausforderung, der man bisher nur unzureichend gerecht geworden ist. Bastian hat für unser Projekt Gedichte aus dem zweiten Zyklus „Sieben unscharfe Idyllen“ neu eingesprochen.

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